Beiträge von kleyan

    Danke!


    Und weiß vieleicht jemand welche Bundesländer dieses zulassen die Prüfungen von vorne abzulegen ohne eine Sperrung?

    Ich könnte jetzt natürlich ein paar nennen,.. aber was soll der Sinn dahinter sein? Wenn ich z.B. im Süden jetzt 5 IHK's nenne und du im Norden wohnst, wirst du bei diesen 5 IHK's sowieso keine Zulassung zur Teilnahme an der Prüfung bekommen.

    Ja, die Regelung gab es mal. Ist aber schon viele Jahre her.


    Einige Kammern praktizieren das im jeweiligen Bundesland wohl immer noch. Ist nicht gesetzeskonform, aber scheinbar stört es keinen großen Geist.

    Dem kann ich nur zustimmen. Einige IHKs ziehen das bis heute so durch!


    Gilt das für alle Bundesländer das es keine Sperre mehr gibt bei deren man die gesamten Teile komplett wiederholen kann wenn die Prüfung 3 mal nicht bestanden wurde und auch ohne Lehrgang?

    Im Normalfall kannst du nach 3 mal nicht bestandener Prüfung einfach wieder neu starten (aber du fängst eben wieder bei Stand 0 an = alle Prüfungen nochmal neu schreiben/halten müssen).

    Du brauchst generell keinen Lehrgang machen, um für die Meister Prüfungen zugelassen zu werden.

    Vielen Dank für eure Mithilfe also den BQ Teil hab ich 2021 abgeschlossen mit der mündlichen Ergänzungsprüfung im Fach NTG den Rest hatte ich beim ersten Mal geschafft.


    Ich habe jetzt bei meiner IHK angefragt und sie schauen sich meinen Fall mal an und geben mir dann Rückmeldung.

    Sobald ich was weiß melde ich mich.


    Okay verstehe: Das du die BQ letztlich geschafft hast konnte ich aus deinem Eingangspost nicht ganz rauslesen. Dann gilt für die BQ natürlich die 5 Jahres Gültigkeit. Und für die HQ die 2 Jahres Frist. Da du dass letzte mal die Prüfung in der HQ im (Herbst?) 2020 bestritten hast, hättest du dich spätestens letztes Jahr neu für die Wiederholungsprüfung (für Mai 2023) anmelden müssen. Die Zeit ist ja nun knapp vergangen, aber evtl. zeigt sich die IHK da tolerant bei dir (weil du z.B. bei den bisher geschriebenen Prüfungen überall gute Noten hast).


    Gebe uns gerne Bescheid was Stand der Dinge ist, wenn die IHK sich gemeldet hat.

    mMn reicht in Deinem Fall die HQ Prüfung, da Deine BQ noch einegewisse Zeit weiter gilt

    So meine ich zumindest, es mal Mitbekommen zu haben

    Vollkommen richtig. Sollte deine bestandene BQ/GQ nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, kannst du dich für den nächsten Meisterbereich anmelden und brauchst lediglich dessen HQ absolvieren.


    -> Wenn ich mich recht erinnere, hat der Forenkollege Thorsten1969 das auch genau so gemacht (erst Logistikmeister, dann Kraftverkehrsmeister hinten dran). Evtl. kann er nochmal etwas dazu, als Bestätigung quasi, sagen.

    Wie läuft das jetzt eigentlich ab? Wird mir BQ und HQ verfallen oder wie einige in anderen Beiträgen schreiben das tatsächlich nur die gesamte HQ neu begonnen werden muss?

    BQ müsste ja 5 Jahre gültig sein und da ich erst 2021 die BQ mit der mündlichen NTG Prüfung dann abgeschlossen hab.

    Wichtig sind dabei folgendene Zitate aus der Verordnung:

    Zitat
    § 10 Wiederholung der Prüfung

    (2) Mit dem Antrag auf Wiederholung der Prüfung wird die zu prüfende Person von einzelnen Prüfungsleistungen befreit, wenn die darin in einer vorangegangenen Prüfung erbrachten Leistungen mindestens ausreichend sind und die zu prüfende Person sich innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der Beendigung der nicht bestandenen Prüfung an, zur Wiederholungsprüfung angemeldet hat.

    Zitat
    § 8 Bestehen der Prüfung, Gesamtnote

    (1) Die bestandene Prüfung im Prüfungsteil „Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen“ darf dabei nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.


    Das heisst also übersetzt, du musst den BQ Teil komplett bestanden haben, um dann eine Frist von 5 Jahren (für die Gültigkeit der BQ) gewährt zu bekommen. Leider hast du die BQ nicht komplett bestanden.

    Die HQ hast du auch nicht komplett bestanden, dass ist aber letztlich irrelevant, da diese sowieso mit dem Verfall der BQ, auch verfällt. Ansonsten gilt hier natürlich auch die 2 Jahres Frist.


    Siehe auch folgenden Thread hier. Achte dort auf den Beitrag von "BennyFM".


    Kann mir jemand bitte weiterhelfen. Ich steh grad echt in der Zwickmühle und stellt mich bitte nicht an den Branger es ging nicht um Faulheit oder Versäumnisse sondern um einen echt nicht schönen fall in der familie.

    Dir noch mal einen auf den Deckel zu hauen hilft hier keinem. Du wirst erwachsen genug sein zu wissen, was du tust. Im Normalfall sind die Personen hier im Forum auch so tolerant und wissen das (-> jeder der andere an den Pranger stellen will, sollte sich sowieso erstmal an die eigene Nase fassen).

    Hast du da spezifische Empfehlungen?

    Generell solltest du dich erstmal damit vertraut machen, was die Verordnung für den Kraftverkehrsmeister für Prüfungsabläufe enthält und was in dem entsprechenden Rahmenplan für Wissen gefordert ist.


    In der GQ (oder hier auch oft BQ genannt), also in der Grundqualifikation für den Meister, findest du Fächer wie BWH (Betriebswirtschaftliches Handeln), ZiB (Zusammenarbeit im Betrieb), MIKP (Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung) und RBH (Rechtsbewusstes Handeln).


    Wenn du nun bei YouTube einmal schaust, findest du gute Kanäle wie B.L.H, Dave Seller oder auch IndustriemeisterTV. Hier kannst du schonmal für einige Fächer etwas an Wissen mitnehmen.


    Wenn du nun hier im Forum noch die Suche benutzt, findest du jede Menge Themen zur BQ, wie du am besten lernen kannst und was du am besten lernen solltest. Kleiner Tipp hier von mir: Guck auch ruhig mal in die Themengebiete die bei den letzten Prüfungen dran waren, denn Dinge wie Break-Even-Point (BWH) oder Betriebsrat (RBH) kommen so gut wie in jeder Prüfung dran.


    Da du den Kraftverkehrsmeister machst, brauchst du dich um das Fach NTG (Berücksichtigen naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten) nicht kümmern, was schon mal ein großer Pluspunkt ist, da hier die Durchfallquote am höchsten ist. Das nächst schlimmere/härtere Fach ist für die meisten dann BWH. Lies dich also in dem Fach BWH ruhig schon mal ein.

    Willkommen Uwe, die Motivation darf natürlich auf keinen Fall fehlen. Lies dich hier ruhig ein bisschen ein, es gibt viele Kommentare und Leute die deine Motivation steigern können. Außerdem gibt es hier im Forum genug Skripte und Informationen zum nachlesen in der Filebase, sodass du dich intensiv auf deinen Meister vorbereiten kannst. Benutze ruhig mal die Suche, hier findest du einige Threads/Beiträge, dir die verschiedenste Lerntechniken und Lektüre vorschlagen.



    Gerade als Kilometerfresser hat man in den Zwangspausen Zeit genug zum Lernen.

    Meister für Kraftverkehr in Vollzeit

    Also wenn ich das richtig lese macht der Uwe seinen Meister in Vollzeit (widersprech hier gerne Uwe, wenn das falsch rüberkam), da ist nichts mit Zwangpausen und selbst wenn, wäre "Zeit genug zum Lernen" auch hier nicht gegeben (meistens hat man in den (Zwangs)Pausen andere Dinge vor, als zu Lernen)?!

    Jetzt aber meine Frage zu dem Thema: So viele Informationen auf so vielen Seiten... Lest ihr die Bücher nur oder macht ihr euch Notizen zu jeder Seite? Etwas viel für nur ein halbes Jahr neben der Arbeit...

    Ich habe damals eigene Skripte verfasst (auf Basis verschiedener Bücher / Quellen - eben da, wo es am besten beschrieben ist) und zusätzlich auch Lernkarten geschrieben. Dieses Filtern der Informationen und das entsprechende Niederschreiben der Kerndaten hat mir immer gut beim lernen bzw. merken geholfen.

    Die Bücher die du dort hast sind gut, kurz und knackig auf den Punkt gebracht.

    Ich empfehle auch noch das Buch was bei uns zur Ausbildung der Fachkraft für Lagerlogistik genutzt wird: "Logistische Prozesse: Berufe der Lagerlogistik".


    Darüber hinaus sind die IHK Textbände gemeint (z.B. gebraucht zu finden bei Ebay Kleinanzeigen). Diese helfen auch gut beim lernen. Für den Logistikmeister gibt es die Bände "Leistungserstellung" (Band 1 und 2), "Logistikkonzepte" und "Prozesssteuerung und -optimierung".

    Willkommen hier an Board Heiko,


    die Orga Prüfung von den Logistikmeistern war diesesmal etwas ferner der Realität, Dinge wie Kennzahlen ermitteln, Kommissionierzeiten berechnen, optimale Inventurarten ermitteln, Tourenplanung oder Hallenskizzierung (nicht die magere Blocklager Aufgabe), Brandschutz, Umwelt und Arbeitssicherheit fehlten leider komplett in dieser HQ. Also alles relevante für einen Logistikmeister, was auch im Bezug auf Organisation hätte gefragt werden können, fehlte leider komplett. Entsprechend unvorbereitet waren dann die meisten Prüflinge. Falls es dieses Jahr aufgrunddessen nicht klappt, wird es nächstes Jahr im Mai sicherlich besser laufen. Dafür war die Logistikprozesse Prüfung wirklich geschenkt und hatte auch gut was mit Logistik (und nicht nur mit Hochregalen und Projekten/Generalunternehmer) zu tun.


    Bezüglich der Anlage gab es ja nur den Fehler, dass diese Kostentechnisch (linke Achse) falsch beschriftet wurde bzw. auch nur die letzten drei Nullen fehlten. Das war nun nicht wirklich tragisch, aber verständlich das einige Prüflinge sehr verwirrt davon waren (gerade weil man ja annehmen muss, die IHK weiß was sie da tut / eine richtige Anlage anhängt).


    Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir viel Spaß hier!

    Mir ist dieses " von 25% sind 20% zu vernachlässigen" nie untergekommen und damit der Killer.

    Das kam in dieser Art und Weise auch noch nie vor und war schon recht fies von der IHK. Nichtsdestotrotz gab es in der Prüfung auch genug Textaufgaben, die man mit Wissen lösen konnte. Das Gleichgewicht muss eben gehalten werden.

    Wer das glaubt der hat noch nicht den Aufwand gesehen den ein Korrektor bei 48 Punkten betreibt um noch irgendwo 2 Gnadenpunkte zu finden.

    Das kommt leider stark auf den Korrektor an. Einfach so zu behaupten, dass ein Korrektor auch gerne noch die 2 Punkte sucht, ist schlichtweg falsch. Es gibt genug Prüflinge die mit 47, 48 und 49 durchgefallen sind. Dafür gibt es glücklichweise aber die MEP oder im ernsteren Falle die Akteneinsicht -> und da liegt auch der Punkt, warum die Prüfer lieber selber nochmal nach den 1-3 Punkten suchen. Sie müssen sonst im Falle eines Widerspruchs wiederholt Zeit investieren, da die Pflicht besteht, einen eingegangen Widerspruch durchzugehen und auch zu beantworten.

    Natürlich habe ich das der Lösung abgeschrieben, da ich aber keine Prüfung verteile, sollte die Aufgabe geklärt sein

    Ich nehme diesen Kommentar entsprechend nochmal zum Anlass um folgendes zu sagen:

    Die IHK Lösungen rauszugeben ist nicht rechtens und dafür kann man ordentlich Probleme bekommen.


    Und nicht nur jede einzelne Person kann dafür Ärger bekommen, sondern auch das Forum.

    Haltet euch an die Nutzungsbedingungen des Forums und unterlasst das Verteilen der Lösungen!


    Zitat

    § 3 Pflichten als Foren-Nutzer

    1. Als Nutzer verpflichten Sie sich, dass Sie keine Beiträge veröffentlichen werden, die gegen diese Regeln, die guten Sitten oder sonst gegen geltendes deutsches Recht verstoßen. Es ist Ihnen insbesondere untersagt,

    gesetzlich, insbesondere durch das Urheber- und Markenrecht, geschützte Inhalte ohne Berechtigung zu verwenden;

    kleyan Vielen Dank für deine Einschätzung. Bei der TA würde ich es Online absolvieren und mich in der Zeit unbezahlt freistellen lassen.


    Was kommt beim Meister so in Mathe dran? Ich würde jetzt mal behaupten das es weit weniger intensiv wie der Techniker ist.


    Mathematik kommt in BWH (Betriebswirtschaftliches Handeln) und in NTG (Naturwissenschaftliche und Technische Gesetzmäßigkeiten) vor.

    Die Rechenaufgaben sind bei den IHK Prüfungen nicht zu unterschätzen (soll nicht heißen, dass die extrem schwer sind, wenn man gelernt hat / Verständnis für Mathematik hat; aber man sollte sie eben auch nicht unterschätzen). Damit du genau weißt was dran kommen kann, würde ich mir den Rahmenplan, oder noch besser, das IHK Formelbuch Online bestellen. Das IHK Formelbuch kannst du auch aus den 1-2 letzten Jahren nehmen, das gibt es sicherlich für Billiggeld auf Ebay-Kleinanzeigen zu finden (oder gar zu verschenken) und zeigt dir ziemlich genau, was dran kommen kann.

    Also was kommt jetzt raus?😂

    Laut offiziellen Lösungsvorschlag der IHK das was der Herr Oli1981 oben geschrieben hat,

    nur das man natürlich die 40.000stk. / 0,9675% nehmen muss = 41.343,669stk.

    (oder halt 40.000stk. * 3,25% / 96,75% = 1343,669stk. = 1.344stk. Ausschuss.


    Der Rest wie oben geschrieben. Nettobedarf = 28.894stk.


    Sollte man mit 40.000stk. * 3,25% / 100% gerechnet haben (1300stk. Ausschuss) wird dies bei b.) auch als richtig gewertet (Endergebnis wäre dann 28.850stk).


    Das hast du sehr schön aus den Lösungsvorschlägen entnommen. Gut gemacht, ist sogar richtig abgeschrieben. :thumbup: ;)

    Wenn du selber sagst du hast Schwierigkeiten in Mathematik, würde ich dir zum Teilzeitkurs raten. Hier hast du mehr Zeit diese Schwächen auszugleichen. Und die IHK wird dich da am besten für die IHK Prüfung vorbereiten können, so meine Meinung.


    Auf der anderen Seite gibt es bei der TA fantastische Dozenten, die NTG (Physik in dem Fall) und Betriebliches Kostenwesen gut drauf haben. Die Frage ist eben nur, ob du diese auch bekommst.


    4 Monate sind auch recht knackig, letztlich wärst du danach aber fertig, wenn du alles bei dem ersten Versuch hinbekommst. Und selbst wenn nicht, dauert das ganze vorhaben keine 24 Monate (2 Jahre!), dafür brauch man nämlich auch Motivation und Disziplin, am Ball zu bleiben.

    liegt doch aber immer an den Anderen und nicht an einem selbst, wie immer im Leben!

    Deine Aussage die du hier tätigst ist immer schnell von Klischeedenkern gesagt. Der Umkehrschluss wäre: Es liegt immer alles im Leben an einem selbst und nicht an den anderen, richtig? Unglück- oder Glücklicherweise gibt es unabhängig von einem selbst noch genug anderen Variablen und Menschen (wir leben in einer Gesellschaft.. just saying) in dieser Welt, die das beeinflussen können.


    Noch andersherum, wer es 2 Mal nicht schafft und beim dritten Mal wiederum auch nicht und durch angebl. Verfahrensfehler versucht noch eine Möglichkeit zu bekommen....könnte vielleicht auch mal nachdenken ob das ganze überhaupt Sinn macht. Vielleicht ist diese Art der Weiterbildung dann nichts für einen.

    Nur mal Nachgedacht.


    Und da gehe ich auch total mit. Niemals habe ich etwas anderes behauptet. Manch ein Bereich, gerade auch was Fortbildungen angeht, ist eben nichts für die Allgemeinheit. Mein Respekt für all die Personen, die danach trotzdem noch weiter machen. Soviel Durchhaltevermögen muss man erstmal zeigen.


    Wie gesagt, jeder vertritt die Meinung, die er für richtig hält. Man wird da nicht auf einen Nenner kommen.

    Aber nun gibt es in diesem Thread ja genug Für- und Wider Argumente um sich seine Meinung selber zu bilden.

    Da du mich ja einmal zitiert hast möchte ich auch einmal kurz noch darauf antworten, für einen Meister oder auch für andere Bereiche muss das Wissen in meinen Augen schon breit gestreut sein. Das kann man sich aneignen oder siehe bei meinem Namen steht mein Geburtsjahr, in den ganzen Jahren zuvor mit offenen Augen durch die Welt gehen. Weiterbildungen sollten man nie vernachlässigen, auch mit dem Bestehen eines Meisters ist man lange noch nicht fertig mit lernen.

    Ich hatte dich zitiert im Bezug auf die Googlesuche, richtig. Man wird wohl kaum in der Prüfung sitzen und nach dem Blockheizkraftwerk suchen (zumal das nicht erlaubt ist). Natürlich kannst du im nachhinein danach suchen .. du kannst nach allem im Internet suchen. Die Frage ist nur: Woher willst du wissen ob du genau das auch in der Prüfung brauchst? Richtig, gar nicht. Deswegen ja, wenn es danach geht, muss das Wissen schon immens stark in alle Richtungen gestreut sein. Denn (in diesem Bezug) die Logistik ist enorm groß und beinhaltet viele Bereiche (wie z.B. Metall, Kraftverkehr, Kunststoff, Chemie, Elektronik usw.). Dann wäre der Logistikmeister ja der "Über-Meister" zu allen anderen, denn hier kann man quasi alles abfragen (laut Rahmenplan der IHK), weil er in jeden Bereich mit rein geht.


    Und ja, ich gebe dir recht, man lernt nie aus.

    Und die Aussage 50 Punkte reichen zum Bestehen, stimmt, wenn man diese auch erreicht, viele machen es sich leicht und denken das dies ohne Probleme zu schaffen ist und werden dann eines besseren belehrt.

    Und andersherum. Viele lernen kaum, bestehen den Meister beim ersten Mal durch Glück und behaupten dann, "das ist ja alles so einfach, wer das nicht schafft hat nicht gelernt oder ist dumm". Und diese Personen werden leider nicht einem besseren belehrt.


    Auch du kannst später (?) für die IHK Prüfungen machen und auswerten, reich wirst du damit nicht, aber wir machen ja nicht alles für Geld und dann kannst du es ja besser machen.

    Wie oben schon angerissen, tu ich das bei der IHK bereits.

    Kurz einmal bei Google eingegeben, nach 1 Satz wusste ich was sie meinen, da kommt dann wieder der Vorteil das man mehr welt und Co schaut und dann auch erklären kann wie so etwas funktioniert.

    Weil man Google auch in der Prüfung benutzen darf.

    Wie gesagt, wenn man nicht weiß, was man lernen soll, wie soll man es dann lernen? Laut Rahmenplan kann die IHK dran nehmen, was sie will. Da gehört also, zusätzlich zu dem eh schon vielen Stoff, auch noch eine gute Allgemeinbildung hinzu (bzw. Bildung, die noch über mehrere Bereiche hinaus geht).


    Ich habe für meine Prüfungen alle Prüfungen der letzten 6 Jahre genommen, mir alle Schwerpunkte aufgeschrieben und dann geschaut wo gibt es Überschneidungen und was könnte dran kommen. Das heißt aber auch nicht das es so kommt, ich habe dann auch noch den restlichen Stoff gelernt und bin dann entspannt in die Prüfung gegangen.

    Und darum geht es ja. Es kam vorher nie in Prüfungen dran, war auch nie in alten IHK Textbänden oder ähnlichem drinne. Die Frage kam "aus dem Nichts" und entsprechend wusste kaum einer diese richtig zu beantworten (siehe die vielen Widersprüche die dann bei uns reingeflattert sind).

    Was kommt dann als nächstes, eine Biogasanlage? Irgendwann / irgendwo muss auch eine Grenze gezogen werden, dass hat dann nichts mehr mit (in diesem Falle) logistischer Praxis zu tun.


    Im IHK Band Ntg ist ein Blockheizkraftwerk beschrieben. Sorry aber das sind geschenkte Punkte.

    In der neuesten Ausgabe, richtig. Nicht jeder kommt an diese IHK Textbände ran, da man diese nicht privat beim Verlag kaufen kann (bitte nicht mit der Ausrede über Ebay-Kleinanzeigen kommen, denn dort werden meist nur -viel zu alte- Textbände angeboten.) "Geschenkte" Punkte sind es also wirklich nicht. Punkte die man allerdings gegen Connections und Geld bekommt, ja, da stimme ich gerne zu.


    Ich hätte auch genauso gut die Logistikprozesse HQ Prüfung von diesem Jahr nehmen können. Dort ging es ähnlich zu (z.B. Güterkraftverkehrsgesetz, Generalunternehmer usw.). Es ging mir im diesen Kontext nur darum, aufzuzeigen, dass man nicht immer weiß, was man lernen muss bzw. was dran kommen kann.



    Fazit: Wir kommen sowieso nicht auf einen Nenner, was dieses Thema angeht. Wenn man seinen Standpunkt vertreten will, macht man das mit aller Macht und allen Mitteln. Argumente gegen Argumente, letztlich vertritt jeder seine Meinung und da kommt nichts gescheites bei raus, außer vielleicht eine gute Diskussion für das Für und Wider.


    Um aber nochmal aufs Hauptthema zurück zu bekommen: Ja, es ist glückssache was für eine Prüfung man vorgelegt bekommt (bzw. ob man das Wissen in genau dieser Prüfung beherrscht) und ja, es is glückssache welche Korrektor die Prüfung von einem korrigiert, denn diese Korrektoren sind alle für sich auch nur Menschen und bewerten daher subjektiv, wonach eben auch Fehler entstehen können (siehe Threadersteller). Daher gibt es ja auch die Akteneinsicht und den Widerspruch in Deutschland, diese Mittel sind nicht umsonst vorhanden.

    Deswegen braucht man ja auch nur 50 Punkte, weil man halt nicht alles wissen kann, aber die 50 Punkte sind dann schon zu erreichen..

    Beispiel NTG Prüfung in diesem Jahr bei den Logistikern. Da gab es satte 21 Punkte für die Beschreibung eines Blockheizkraftwerkes und dessen Energiequellen. Wenn man mit sowas nie in Berührung kam und das nicht im Meisterkurs besprochen wurde (was es bei vielen Leute nicht wurde, da selbst die Dozenten nicht wussten das sowas dran kommt / kommen kann), hat man bereits die Chance auf eine Note 1 und 2 vertan, ohne grundsätzlich etwas dafür zu können.


    Die Leute die ich kannte haben zumindest fleissig für die NTG Prüfung gelernt, nur eben nicht die Struktur eines Blockheizkraftwerkes, da sie nicht ahnen konnten, das so etwas dran kommt (da es keine Hinweise von der IHK / alte Prüfungen / Infos von Dozenten gab, die darauf schliessen lassen konnten).


    Wenn man also dann davon ausgeht, dass es quasi nur noch 79 Punkte in der NTG Prüfung waren, waren 50 Punkte schon wieder sehr viel, die man erreichen musste (bzw. es war viel Wissen, was dafür gefordert war, die NTG Prüfung trotzdem zu bestehen).



    Davon ab: Man muss ja nicht nur in einer Prüfung, in einem Fachbereich, 50 Punkte erreichen. Sondern immerhin in 5 verschiedenartigen Prüfungen, wenn es nur allein um die BQ/GQ geht. Da ist das Wissen der HQ und des ADA Scheins noch nicht mal mit inkludiert.


    Wie gesagt.., den Meister zu schaffen ist nicht so einfach wie manch einer das immer darstellt. Dafür bekommt man schließlich den Meistertitel (oder meinetwegen auch Bachelor).


    was heißt du kannst nicht mehr schreiben, mit wie vielen Punkten bist du den durchgefallen, und was erhoffst du dir davon. Du kannst doch die Prüfung in einem anderen Bundesland ablegen, korrigiert mich wenn da falsch liege, hatte so etwas schon einmal gehört.


    Es gibt sogar Fälle die bei derselben IHK nochmal schreiben durften. Nur das eben alles auf 0 resetted wird. Und hier besteht ja das Problem. Wenn man alles bestanden hat, bis auf ein Fach, ist es schon sehr ärgerlich, alles nochmal neu schreiben zu müssen. Kostet (wieder) Geld und (wieder) enorm viel Zeit.

    Es müssen bei der Korrektur nicht beide Prüfer anwesend sein. Der 1. kann auch die Prüfungen an den 2. schicken und dann korrigieren.

    Anwesenheitspflicht besteht nur bei z.B. Fachgespräch. Da muss der Ausschuss paritätisch besetzt sein. (in der Ausbildung Lehrer, AG, AN)

    Dem hat auch überhaupt keiner widersprochen / keiner hat dazu eine Angabe gemacht, dass es anders wäre..


    Wenn man diesen Einsatz beim Lernen zeigen würde, anstatt danach beim Punkte feilschen, dann würde man direkt bestehen und hätte dieses Theater erst gar nicht?


    Schwieriges Thema. Auch Prüfungen sind Glückssache. Keiner kann alles zum richtigen Zeitpunkt wissen (vorallendingen nicht bei dem Aufgabenpool, den die IHK dank des Rahmenplans abfragen kann). Also nur zu sagen "Jemand hat nicht gelernt und ist deswegen durchgefallen" ist grundsätzlich falsch. Es gibt viele Variablen die dazu führen, dass Jemand nicht besteht, unter anderem natürlich das Lernen/Wissen abrufen.

    Der 2. hätte ja ein anderes ergebnis haben können wie der 1.?

    Genau das ist es ja. Der 2te hätte ein anderes Ergebnis haben können als der 1ste.

    Aber 1. kannst du nicht nachweisen, dass der 2te Korrektor mal so gar nicht korrigiert hat und 2. wird es aufgrunddessen nur darauf hinauslaufen, dass man alle Punkte nochmal richtig zusammen zählt. Es wird nicht auf einen neuen Versuch hinauslaufen, .. denn, warum auch? Da müsste schon die Prüfung an sich unlösbar (oder total falsch formuliert) gewesen sein.


    Ich verstehe das du verzweifelst versuchst einen neuen Versuch hinzubekommen, da du wahrscheinlich auch mit Neuzählung der Punkte die Prüfung nicht bestanden haben wirst und es dein 2ter Versuch war. Aber leider wirst du da (basierend auf deiner Schilderung) nicht mehr rausholen können, als die neue Zusammenzählung von Punkten.

    Das höre ich tatsächlich immer öfter. Es gibt überall schwarze Schafe… Wenn der erste korrigiert hat setzt der zweite nur sein Otto drunter...

    Gerade bei zukunftsabhängigen Prüfungen, sollte man aufjedenfall mindestens 2-3mal hinschauen, dafür gibt es den 2ten Korrektor ja nunmal.


    Aber da der 2. Korektor das Übersehen hat, ist es ein Formfehler und müsste dann zum neu Versuch führen?


    Genauso wie wenn nur ein Prüfer in der Prüfung anwesend ist anstatt 2 Prüfer ,oder sehe ich es falsch??


    Nichts destotrotz, werden dir (wenn überhaupt) nur die vergessenen Punkte gutgeschrieben. Einen weiteren Versuch wirst du dadurch nicht bekommen.