Beiträge von Ankersechser

    Ich habe wirklich sehr hart für den Meister gekämpft, da das Fach NTG Mich kaputt gemacht hat.

    [….]

    Wenn ich 4 Jahre zurück könnte, würde ich den Techniker machen. Dort hat man viel mehr Job Angebote im Netz..

    In der Theorie klingt das mit dem Techniker gut, doch wenn du dich bereits in NTG so schwergetan hast, musst du möglicherweise hinterfragen, ob du den fachlichen Anforderungen an einen Techniker gerecht wirst. Wenn du dir es zutraust, wäre es für

    einen Techniker noch nicht zu spät.

    Mache den Kurs berufsbegleitend. In der BQ spielt der Ausbildungsberuf keine Rolle, von möglichen Vorkenntnissen profitiert man erst im zweiten Teil.


    Das Chemietechnik-Buch kann ich dir grundsätzlich empfehlen. Einige meiner Dozenten haben das Buch zum erstellen der Scripte genutzt. Es wurde praktisch von jeder lehrenden Person, mit der ich bis jetzt zu tun hatte, empfohlen. Da du als Chemielaborant in den Themen Anlagentechnik/Verfahrenstechnik vermutlich etwas Aufholbedarf haben wirst, ist das sicherlich ohnehin eine gute Sache.

    Ja, du kannst studieren. Solange es im technischen Bereich bleibt.


    Alternativ kannst du auch den Technischen Betriebswirt machen, wenn es ehr in die kaufmännische Richtung gehen soll.

    Das stimmt so nicht. Als Industriemeister kann man sich für die meisten Studiengänge ohne Technikbezug ebenfalls bewerben/einschreiben.


    Zum Thema: Wenn du dich mit Mathe/Physik und den anderen Studieninhalten wohlfühlst, spricht ja nicht viel gegen ein Studium. Im Endeffekt kannst du dir diese Frage aber nur selbst beantworten.

    Selbstzweifel sind kontraproduktiv. Fang früh genug an zu lernen und mach was du kannst, dann kannst du mit einer gewissen Ruhe in die Prüfung gehen. Mittlerweile gibt es im Internet zahlreiche Scripte, Lernvideos und Lernmaterialien, die man entweder bestellen kann oder sogar frei verfügbar sind.


    Bei mir selbst lief bis hierhin auch nicht alles optimal. Coronabedingt wurde ein Teil des Kurses komprimiert, was die Sache nicht einfacher macht. Bis zur Prüfung sind es jedoch noch mehr als 2 Monate, daher nutze ich die Zeit.

    Mit dem Industriemeister hast du auch eine Hochschulzugangsberechtigung erworben, falls Du die nicht ohnehin schon hattest. Du könntest also, rein hypothetisch, auch ein Ingenieurstudium in Betracht ziehen.


    Ansonsten würde sich der technische Betriebswirt anbieten, den man auch berufsbegleitend machen kann.

    Vielen Dank für die Antwort, dieser Beitrag hilft mir schon ungemein!

    Ich spiele auch mit dem Gedanken beim Meister, den ich momentan in Teilzeit absolviere, auf einen Vollzeitkurs umzusteigen um früher fertig zu sein.

    Guten Abend liebe Forengemeinde,

    momentan mache ich meinen Industriemeister. Es ist nicht so, dass ich mich in meiner Branche nicht wohl fühle, dennoch spiele ich mit dem Gedanken ein Studium in einem anderen Fachbereich (Sport oder Medien, eventuell etwas in Kombination) zu beginnen. Da ich kein Abitur habe, würde der Industriemeister meine einzige Möglichkeit für eine freie Studienwahl darstellen. Hat jemand Erfahrungen mit einem Fachrichtungswechsel nach dem Meister? Natürlich interessiert mich auch, in welchem Verhältnis der Meister zu einem normalen Abitur steht (NC?).


    Mir ist noch wichtig zu erwähnen, dass ich das in den Studienbereichen gute Anlagen und bereits einige Kenntnisse erworben habe.


    e: Ich absolviere den Meister unmittelbar nach meiner Ausbildung, welche ich direkt nach der Realschule begonnen habe. Das Alter spielt hier also keine Rolle.

    Klar, das ist erstmal weit auch etwas weg. Über den Industriemeister können mir die Leute hier vermutlich mehr erzählen, als die von der Studienberatung. Mir geht's mehr um die grundsätzliche Überlegung, ob's es das wert ist den Industriemeister dann "nur" als Hochschulzugangsberechtigung zu "nutzen". Wobei mir der Industriemeister bei einer Rückkehr in die alte Branche eigentlich leicht fallen würde, wenn es mit dem Studium doch nichts wird, richtig?

    Sehr guter Beitrag!
    Ich bin momentan auch dabei meinen "Meister zu machen". Da ich kein Abitur habe wäre dieser auch meine erstmalige Hochschulzugangsberechtigung und ich spiele mit dem Gedanken die Fachrichtung zu wechseln. Hat jemand Erfahrung mit einem Fachrichtungswechsel?

    (Beispielsweise vom Industriemeister Chemie zum Medienkommunikationsstudium)

    Guten Abend,


    im September habe ich mit dem Vorbereitungskurs - "Industriemeister Chemie" begonnen, dieser wird von der IHK angeboten.

    Der Kurs läuft berufsbegleitend und da ich zusätzlich noch auf Vollschicht arbeite ist es mir oft nicht möglich am Unterricht teilzunehmen.

    Daher sehe ich mit nach alternativen Lernquellen, um mich auch zuhause auf die Prüfung vorbereiten zu können. Meine BQ-Prüfung steht im Oktober an, die HQ-Prüfung dann 2 Jahre später.

    Ich spiele mit dem Gedanken nach dem Industriemeister noch ein Studium zu beginnen, schließlich bin ich gerade auch erst 22.


    Mit freundlichen Grüßen,

    Ankersechser