Beiträge von Junior_Jack

    Meiner wäre komplett online. Wie waren deine Erfahrungen? Empfehlenswert?

    Naja, das ist schwer zu vergleichen. Grundsätzlich war ich zufrieden. Viel ist auch abhängig von der Qualität der Dozenten. Da gibt es denke ich bei jedem Institut "solche" und "solche". Bei uns war es gemischt. Der Fachteil war später dann auch nur noch Online, das fand ich persönlich nicht mehr so gut, weil gerade durch den Austausch mit den Schulkollegen in Präsenz konnte man viel Stoff festigen. Das hat man zu Hause am Computer dann nicht mehr so.

    Aber es ist wie bei allen Bildungsträgern für diesen Vorbereitungskurs: man muss sich zu Hause aufn Ar... äh Popo setzen und den Stoff vertiefen und festigen. Dann sollte es überall machbar sein. Diese ganzen Statistiken der Bildungsträger "wir haben 85% Bestehensquote" ist nur Marketing ;)


    Hier ein Zitat von der SBH HP (Ich hoffe, ich darf das hier posten?!):


    12. Wie hoch ist die Bestehensquote?

    Es gibt Statistiken der IHK diesbezüglich, dort bestehen im Durchschnitt 74 % der Teilnehmer. Das bezieht sich aber auf alle bundesweiten Meisterkurse. Aufgrund von Datenschutz ist es schwierig eine ganz genau Zahl zu erhalten. Häufig melden sich die Teilnehmer/innen nach bestandener Prüfung bei uns. Anhand dieser Rückmeldungen können wir sagen, dass die Bestehensquote bei uns deutlich höher ist als bei den IHK-eigenen Vorbereitungskursen; nämlich bei 82 %. Dafür bedanken wir uns bei unseren engagierten Dozenten!

    Na letztendlich ist dein Bildungsträger ja genau dafür da, dich auf die Prüfung vorzubereiten.

    Jetzt bereitest du dich vor für die Vorbereitung ;)

    Schaden kann das definitiv nicht. Aber es kostet dich natürlich jetzt Zeit bis zum nächsten Start. Ob und in wie weit das sinnvoll und / oder notwendig ist, hängt vom jedem einzelnen ab. Das kannst du am Ende nur selber beurteilen.


    Die Aufteilung/Gewichtung der Themenbereiche in der NTG-Prüfung ist meines Wissens nach (ca.):

    Chemie 10%

    Physik 50%

    Elektro 30%

    Statistik 10%


    Die genauen Inhalte die in diesen Bereichen potentiell dran kommen könnten, kannst du deinem neuen Buch entnehmen, dieses deckt soweit alle Themen ab, die laut IHK-Rahmenplan relevant sind. Was da genau dran kommt, kann dir leider vorher niemand sagen ;)


    LG

    Guten Morgen Kiki!


    Willkommen im Forum.

    Das Buch ist ganz gut, hatte ich damals auch. Es sind alle relevanten Themen drin erklärt und auch einiges an Übungsaufgaben inkl. Lösungswege enthalten. Von daher gut zum Selbststudium und zur Wiederholung des Schulstoffes von "früher".


    Ansonsten wird hier im Forum natürlich auch immer gerne geholfen wenn es Fragen gibt :)


    Dann viel Erfolg und viel Spaß :thumbup: ;)

    Hi!

    Ich war auch 39, als ich das Angebt auf eine Stelle bekam, die aber den IM vorausgesetzt hatte. Zudem war ich vorher ca. 15Jahre aus dem Job raus. Es kam also alles auf einmal. Aber ich dachte mir, ich zieh es einfach nochmal durch. Leicht war es wirklich nicht: Gerade in der Elektrotechnik hat sich seit meiner Ausbildung natürlich einiges geändert. Somit war alleine schon das "Grundwissen" aus dem Beruf erst einmal wieder aufzufrischen. Da hab ich mich direkt mit unseren Azubis zusammen getan, die kurz vor der AP2 standen. Zu dem "Meister-Wissen" habe ich also parallel nochmal das ganze Ausbildungswissen aufgefrischt bzw. erneuert.
    Der IM-Stoff kam dann noch obendrauf, was auch nicht gerade easy war, da es ja gar nicht sooo viel Berufsspezifisches ist, wie ich mir Anfangs vorgestellt hatte.

    Später dann noch die Zwangs-Corona-Pause, wo kurz vor den HQ-Prüfungen diese auf unbestimmte Zeit abgesagt wurden. .... Es hat auf jeden Fall alles an den Nerven gezerrt. Am Ende war ich aber froh, dass ich es noch durchgezogen habe.

    Als Tip kann ich dir nur geben: Lernen, lernen, lernen.... Der Kurs ist eine "Basis". Das vertiefen und aufarbeiten musst du zwingend zu Hause machen. Ruh dich nicht auf den Kurs aus. Mach dir von Anfang an Notizen, welche Themen dir liegen, und welche nicht so. Dann kannst du gezielt an diesen Themen arbeiten.

    Was heutzutage auf jeden Fall einfacher ist als vor 20, 30 Jahren: Über das Inet hast du ja Zugriff auf so ziemlich alles was du brauchst. Das macht die Informationsbeschaffung natürlich zum Kinderspiel. Man muss es nur nutzen :)


    Viel Erfolg und Motivation wünsche ich dir. Wird schon :)


    Mich erinnert sowas immer an "DSDS", wenn die selbsternannten Sänger im Casting voll gegen die Wand laufen, dann aber lautstark verkünden dass sie 10 Jahre Gesangsunterricht hatten, und ein Herr Bohlen keine Ahnung hätte.... und "all meine Freunde und Familie sagen, dass ich super singen kann...." ....

    Letzteres ist genau das Problem, weil keiner den Mumm hat, jemandem einfach mal ehrlich Kritik zu geben. Da wird ein "Sänger" mit falschen Komplimenten über Jahre herangezogen, so dass seine eigene Wahrnehmung total verzerrt ist. Dann kommen "Fremde", die das ganze frisch und nüchtern betrachten, wollen einem die Augen öffnen, und werden am Ende lautstark beschimpft! Aber so ist das ja leider ganz oft heute. Selbstrefelxion gibt es kaum noch. Falsche Komplimente weil keine "Eier" inna Hose, dafür umso mehr^^ <X X/

    naja..... an der vergangenheit kann man auch negativ prognosen erstellen....

    und wieder tiefer in die materie

    Du drehst dir das auch immer unnötig zurecht....man kann alles klar, aber nur, wenn es auch gewünscht ist!


    Eine Aufgabe des Meisters ist es auch, das WESENTLICHE zu erkennen, und nicht hypothetische Möglichkeiten aufzuzählen und diese dann zu beantworten. Thema verfehlt, 6 setzen hat man früher gesagt. Informationen Lean und SMART formulieren.... letzteres sollte dir ja bereits ein Begriff sein.

    wir sind meister also sollte analystisches denken möglich sein.


    und dies habe ich in diesem fall getan ;)

    Das solltest du dann aber nochmal etwas trainieren! Mit der Aussage kannst du ja alles begründen. Das heißt aber nicht automatisch, dass du damit auch recht hast!

    Erinnert mich ein wenig an "Astro-TV" oder Horoskope.... die sind genau so aufgebaut, damit sie auf jeden Menschen in jeder Situation passen und sich jeder sofort darin wiederfindet :D

    Ich sehe es eher so, dass du nicht zugehört / nicht richtig gelesen hast: Altprüfer hat ganz klar in die Zukunft gefragt, was in dem Fall ja auch die Ironie widerspiegeln sollte. Du hast es komplett falsch herum aufgenommen und entsprechend falsch darauf geantwortet. Es ist ja ein großer Unterschied ob ich einen Krankheitsstand aus der Vergangenheit statistisch aufbereite der nun mal aus belegbaren Fakten besteht, oder ihn für zukünftige Jahre "plane" oder "rate".


    Ich weiß nicht, was das mit Realität zu tun haben soll. Mag sein, dass es bei dir die Realität ist - dies wäre aber sehr schade. Damit würdest du ja selber eingestehen, dass du den Job fahrlässig falsch machst und Fehler passieren, weil du nicht richtig zuhörst. Und Fehler aus solchen Gründen sollten NICHT die Realität bzw. die Praxis sein! Ganz im Gegenteil.

    ...

    Begründung: Hat die Frage gelesen aber nicht den Sinn verstanden.

    Seit wann prüfen Azubis die Pausen? Fluktation? Fehlt eigentlich nur noch: Wie ist der Krankenstand absolut und in Prozent für die nächsten 5 Jahre.

    ...


    ...

    und warum hat er den sinn nicht verstanden? wieso wäre der krankenstand von den letzten 5 Jahren so unrelevant vieleicht brauchen die mitarbeiter eine schulung?

    ...


    Gutes Beispiel ^^ Muss man nicht mehr viel zu sagen. =O :rolleyes:

    Nunja...vielleicht (ich kenne den Dozenten ja nicht) wurde auch mit Absicht nicht darauf hingewiesen. So nach dem Motto:

    Es reicht wenn ich dem Schüler sage "Da ist kein Fehler" und der Schüler selbst darauf kommt.


    Lerneffekt: Aufgabenstellung genau lesen->verstehen->lösen. Wie im Arbeitsalltag ;)

    In einem gewissen Zeitraum ist das auch OK... aber wenn ich als Dozent merke, dass mein Schüler es halt alleine nicht hinbekommt, bin ich in der Pflicht zu helfen. Wofür bräuchte ich sonst einen Dozenten ?! .... Wir sprechen hier immerhin noch von einem "Schüler" und nicht einem "Ausgelernten"!

    Der weg zur "selbständigen Erarbeitung" ist absolut korrekt, keine Frage. Aber der Hinweis "schau mal genau hin" wäre gegen Ende wohl dann auch hilfreich gewesen. Es sei denn, der Dozent hat es halt selber nicht gesehen. Fragen über Fragen ^^

    Grundsätzlich kann die Firma natürlich entscheiden, welche Voraussetzungen sie für eine Stelle fordert.

    Rein fachlich und inhaltlich ist im Vertriebswesen der Betriebs-/Fachwirt sicher die bessere Wahl. Der IM hat zwar schon einiges an BWH drin, aber Betriebs-/Fachwirte gehen da natürlich noch ein wenig weiter in die Materie. Dafür sind sie ja schließlich auch da.


    Als IM arbeitest du eher als Führungs-/Leitungsperson im technischen Bereich. Das Bindeglied zwischen Facharbeiter und Geschäftsleitung. Der Bereich Ausbildung(sleitung) kann auch eine Rolle spielen. Produktionsleitung, Arbeitsvorbereitung, etc....

    Okay, weil uns mal gesagt wurde… mit bestandenen Fachgespräch ist man Meister. Was ja gleichzeitig heißt , das die HQ bestanden sein muss.

    Vielleicht haben die, die euch das gesagt haben, angenommen, dass man bis zum FG alles andere bestanden hat wenn man den "normalen" Werdegang durch geht (ADA, BQ, HQ, FG -> Meister). So sind ja auch die Kurse und der Stoff aufgebaut.

    Demnach ist man dann mit bestandenem FG Meister. Das weiß man dann aber nur selber, weil selbst die Prüfer beim FG nicht alles von dir wissen. Bei mir wussten sie auch lediglich, dass ich die HQ bestanden hatte. Von der BQ wussten sie nichts, deswegen hatten die mich sogar danach gefragt um mir dann zum Meister gratulieren zu können, als sie mir mitgeteilt hatten, dass ich das FG bestanden hatte.


    Weißt du also, dass du alles durch hast bis zum FG, bist du mit bestandenem FG Meister.

    Habe im Übrigen heute die positive Mitteilung über das Bestehen beider HQ-Teile bekommen. Nun steht nur noch das Fachgespräch aus. (Juhuuuu)! :love:

    Glückwunsch und viel Erfolg für das letzte "Teilstück" :) :thumbup:

    Aber sowas, wie aus privaten Gründen kann ich daheim nicht lernen, kommt vielleicht als zukünftiger Meister etwas ungeschickt...

    Sehe ich auch so. Organisation ist ja eine der Hauptaufgaben des (zukünftigen) Meisters. Wenn man dann seine private Orga nicht hinbekommt, sieht das nicht gut aus.

    Bei uns wurde sogar gerade der Teilzeitkurs hoch anerkannt, weil es zeigte, dass man trotz Beruf und privatem Alltag solch einer zusätzlichen Mehrbelastung gewachsen ist.

    Bei mir standen die schrfl. Ergebnisse alle bereits fest und hatte sie auch schon per Post bekommen, da sich wegen C. letztes Jahr bei uns alles extrem verzögert hatte. Wir waren mit die letzten, die einen Termin für das Gespräch bekommen hatten.

    Somit haben mir die Prüfer nach dem Gespräch auch zum "Meister" gratuliert. Das exakte Ergebnis kam dann aber auch erst später per Post.

    Eine (große) Erleichterung war es aber auf jeden Fall :)

    Hi,


    ich verstehe das nicht. Schaut euch mal diese Aufgabe an. Für mein Verständnis fehlt hier die Angabe der Masse des PKW. Die Reibungszahl von Gummi auf nassem Asphalt bekomme ich ja noch aus dem Formelbuch. Aber das Ergebnis ist doch abhängig von der Masse des PKW. Die lassen die einfach weg und malen sich die Welt wie es ihnen gefällt. Kann ir das jemand erklären auf welcher Grundlage diese Rechnung aufgebaut ist?:/:/

    Die Aussage "... das Ergebniss ist doch abhängig von der Masse des PKW" ist schon schlichtweg falsch. Wird die Masse des PKW größer, wird auch die Reibung größer und umgekehrt. Somit ist es auch in der Realität so wie es die Formeln sagen: Es kürzt sich raus - oder noch einfacher - es spielt keine Rolle. Hier wird also nichts "einfach so" gemacht.

    Das Wahrscheinlichkeitsnetz hat auch in der heutigen Realität absolut kein Dasein mehr. Das Ding kommt aus Zeiten, bevor es soetwas wie EDV gab. Wieso die IHK mit so steinzeitlichem Kram ankommt in einer Prüfung, das bleibt wohl ein ungelöstes Rätsel.

    Nun ja, es geht wohl bei solchen Inhalten eher da drum die Basis zu verstehen und nicht alles blind den Computer erledigen zu lassen.

    In BWH haben wir ganz zu Anfang auch noch T-Konten händisch gezeichnet und Soll und Haben hin und her geschoben. Das macht ja heute auch keiner mehr. Zum Glück war es kein Prüfungsbestandteil. Aber auch hier geht es ja da drum, das "System" zu verstehen. Einen Netzplan zeichnet/rechnet auch keiner mehr manuell.. etc... da gibt es 1000 Beispiele.

    In der HQ Prüfung müssen die Elektroniker das SPS-Programm ebenfalls zeichnen / schreiben weil man die Prüfung sonst am PC machen müsste.

    Klar ist aber doch auch, dass man mit solchen Aufgaben (Netzplan, Wahrscheinlichkeitsnetz, etc....) recht einfach eine hohe Punktzahl erreichen kann.