Wie richtig lernen?

  • Hallo Leute :)


    Ich habe irgendwie ein Problem..

    Ich komme direkt auf den Punkt: Wie lernt ihr?

    Ich habe für die BQ gelernt, und irgendwie ist nix hängen geblieben, sodass ich ntg und bwl nachmachen muss.

    Die möchte ich nun im Mai schreiben, ebenso die HQ, und wollte nun das vorbereiten anfangen. Doch habe ich irgendwie keine Ahnung wie..

    Habt ihr Tipps?


    Grüße :)

  • @Gast Industriemeister forum wird durch Werbung finanziert.
  • Da gibt es wirklich kein Geheimrezept. Es gibt welche die lernen über Monate jeden Tag 2-3h, welche die lernen gar nicht und besuchen nur den Präsenzunterricht und denen reichen nur 2-3 Wochen intensive Prüfungsvorbereitung. Du musst für dich rausfinden welcher Lerntyp du bist.


    Ich persönlich lerne mit Lernkarten (von leichter lernen) ca. 2-3 Stunden in der Woche und höre mir jeden Tag das Hörbuch an auf dem Weg in die Arbeit oder beim Sport. Ich werde ab März dann versuchen jede Woche 2-3 Prüfungen zu machen. Für MIKB, RBH und Zib habe ich schon ein gutes Gefühl, BWH und NTG werden wohl kritisch werden bei mir.


    Habe aber auch das Problem das Gefühl zu haben das nicht soviel hängen bleibt wie man es gern hätte. Und in Teilzeit muss man auch abwägen wie effektiv man lernen kann neben dem Arbeitsalltag, mir persönlich bringt es wenig stur nach Plan zu lernen, es gibt Tage da lohnt sich das lernen einfach nicht.

    :BQ: 07/21 :ada: 02/22 :IM: 06/22

  • Hi


    Wichtig wäre erst mal zu wissen ob du Vollzeit oder Teilzeit machst, da sich dadurch ja unterschiedliche zeitliche Vorraussetzungen ergeben.

    Ich hatte Vollzeitunterricht und habe den Unterricht täglich nachbereitet. Durch relativ lange Zugfahrten zu meinem Schulungsort und zurück nach Hause, habe ich das immer im Zug abgearbeitet. Und in der Früh auf dem Hinweg habe ich dann immer nochmal das durchgelesen, was wir beim letzten Mal gemacht hatten.

    Als es auf die Prüfungen zuging, habe ich im BQ wie im HQ Altprüfungen durchgearbeitet, wobei ich bei der HQ- Vorbereitung ca 6 Wochen sehr intensiv mit den Altprüfungen, Skripten und den Handouts der Dozenten gearbeitet habe.

    War viel Aufwand, aber hat sich gelohnt.

    Ich denke, dass grundsätzlich gilt: Wenn du es erklären kannst, dann sitzt es auch :)

  • Das kommt immer auf die Voraussetzungen an, einer der frisch aus der Ausbildung kommt u. die Prüfung gut bestanden hat, wird es leichter haben (weniger Zeit/Lernaufwand) als einer der schon 20 Jahre aus der Schule ist, wo naturgemäss die Grundlagen nichtmal mehr vorhanden sind.

    dh u.a kommt es auch auf die Auffassungsgabe u.Neigung in den jew. Fächer an zzgl das Alter u.o ob man generell es gewohnt ist, zu lernen.


    dementspreched lernen die einen schon während dem Unterricht u. die andern lernen dort nicht viel, dh Vor u. Nachbereitung des Unterrichtstoffes.

    Prinzipiell sollte man sich mit dem (kompletten ) Stoff (in jedem Fach) von Anfang an umfangreich u. intensiv auseinanderzusetzen, mMn schonmal eine Grundlage dh nicht nur "passiv" lesen sondern durch---> Fragestellungen u. reproduzieren des Stoffes mit Hilfe von selbst geschriebenen !!! Zusammenfassungen u.o Karteikarten sich selbst abfragen (lassen) .


    In NTG viele Rechenaufgaben rechnen u. jeweils die Parameter der jew. Aufgabe ändern um Zusammenhänge/Unterschiede zu erkennen usw.


    u das Wichtgste ist---> Wiederholung,Wiederholung, Wiederholung, denn was nicht an Lernstoff gebraucht (reproduziert ) wird, wird schnell vergessen (siehe Vergessenskurve)

    hier gilt auch "use it or lose it"


    Den Stoff so lernen das man die zuerst die Basics beherrscht u. dann erst in die notwendigen Details geht (wenn diese überhaupt nötig sind) immer von leicht nach schwer u. von einfach nach komplex. weil Wissen auf voriges Wissen zumeist aufbaut dh sind die Grundlagen nicht vorhanden/verstanden dann wird weiteres aufbauendes Lernen, be/verhindert.


    Hat man den Stoff soweit drauf, dann sollte man rechtzeitig mit Prüfungen arbeiten um u sehen wo noch Lücken sind bzw im welchem Fach noch nachgelernt/vertieft werden muss.


    (Prüfungssituation simulieren) u. sich somit auch mit den Fragestellungen vertraut zu machen.

    Das man regelmässig lernen sollte ( täglich 1,5 bis 3 Std je nach Zeitbudget ) sollte sich von selbst verstehen. soweit die Theorie u. der Optimalfall.


    In derPraxis lernen viele garnicht in ihrer Freizeit oder unregelmässig, viel zu Oberflächlich u. zumeist auf den letzten Drücker (Bulimilernen) u. wundern sich das sie durchfallen bzw nur knapp bestehen, weil Wissen muss verarbeitet werden!!!


    natürlich gibt es Exemplare die den Druck brauchen um überhaupt anzufangen zu lernen,

    die dann 4 Wochen Vor der Prüfung sich Urlaub nehmen u. mit tägl 6-8Std Vorbereitung auch gut bestehen.


    Letztendlich muss jeder selbst seine Lernstrategie finden (versch.Lerntypen,Persönlichkeiten) u. ein Gefühl/ Lern-Rhythmus entwickeln womit er am besten klar kommt, selbst erkennen u. wo er Defizite hat u. diese abstellt dh erkennen wo man Lern-Prioritäten setzen muss.


    siehe auch hier----> RE: Wie viele Stunden lernen, Lernen allgemein Industriemeister Metall


    und hier----> RE: Meister Nebenbei, wie könnt ihr euch Motivieren neben der Arbeit zu lernen?


    u. hier ---->Wieviel Lernaufwand in Stunden pro Woche, opfert ihr für eure Weiterbildung auf?


    Wie lernt das Gehirn---> https://www.google.com/url?sa=…Vaw0wlhBJEnSqpWlaOa6zsUxL


    hier NTG ---> https://www.youtube.com/channel/UCHiY0hrWMuvywotOAUAwiQg


    Abgesehen davon wurde u.a das Thema "Lernen"---> in der AEVO---> (Handlungsfeld 3/ Ausbildung durchführen) behandelt!!

  • Hallo zusammen,

    Danke für die reichlichen Informationen.

    Laut test soll ich ein visueller Typ sein.

    Aktuell mache ich den Logistikmeister in Teilzeilt. Habe im November die BQ geschrieben. Aktuell findet Unterricht seit langem ja nur online statt, was mir leider garnix bringt.. Kind, Frau, kein Büro - also mitten im Wohnzimmer mit PC und Headset.

    Meine Lehre habe ich vor 3 Jahren vorgezogen abgeschlossen. Sprich ich bin Mitte 20 :)

    Wie oben erwähnt, muss ich NTG und BWL nachschreiben. Vor der BQ habe ich 5 Wochen vorher angefangen mit alten Prüfungen zu lernen, was definitiv nicht sinnvoll war.


    Mir fällt schwer jetzt aus meinen Ordnern und Büchern alles zu filtern, was wichtig ist. Selbst wenn ich das alles lese, habe ich trotzdem die Aufgaben ja nicht verstanden bzw verstehe, was die wollen ?


    Dazu kommt, daß ich motiviert bin, glaube ich, trotzdem nicht weiter weiß.


    Natürlich auch noch eine Baustelle, Kostenwesen hatte ich auch nur online, und gefühlt auch NIX von aufgesaugt.


    Glaube ich verliere den Faden, ich werde mir die Links nochmal durchgehen, und bin dann vielleicht schlauer.


    Beste Grüße

  • Zitat

    Das man regelmässig lernen sollte ( täglich 1,5 bis 3 Std je nach Zeitbudget ) sollte sich von selbst verstehen. soweit die Theorie u. der Optimalfall.

    In derPraxis lernen viele garnicht in ihrer Freizeit oder unregelmässig, viel zu Oberflächlich u. zumeist auf den letzten Drücker (Bulimilernen) u. wundern sich das sie durchfallen bzw nur knapp bestehen, weil Wissen muss verarbeitet werden!!!


    Also der Großteil wird das glaube ich nicht schaffen, nach einem Arbeitstag sich jeden Tag 1,5 bis 3 h hinzusetzen. Unsere Dozenten sagen das man sich neben dem Unterricht etwa 5 h nehmen sollte zum lernen, das ist der grobe Richtwert.

    :BQ: 07/21 :ada: 02/22 :IM: 06/22

    Einmal editiert, zuletzt von Kresse ()

  • Zitat

    Vor der BQ habe ich 5 Wochen vorher angefangen mit alten Prüfungen zu lernen, was definitiv nicht sinnvoll war.

    Damit hast du ja schon ein wesentliches Problem erkannt. :)


    Wenn du der visuelle T yp bist, helfen dir vllt die Videos für NTG. In NTG muss man vor allem fit sein in den Einheiten und im Formel umstellen, ohne das geht gar nichts, ist einfach so..

    Wenn man das beherrscht kann man weiter schauen. Sehr oft scheitert es eben schon am Einheiten umrechnen oder Formel umstellen.


    Gerade in BWH muss man auch breit aufgestellt sein. Es kommt eigentlich immer eine "große" Kalkulationsaufgabe daran die tlw. mit bis zu 20 Punkten bepunktet wird. Das kann die einfache Zuschlagskalkuation sein, oder die Äquivalenzziffernkalu oder der "beliebte" BAB. Wichtig ist alles zu beherrschen!


    Ansonsten oft noch Lagerberechnungen (sollte ja für dich eigenlich kein Problem sein) oder Zeitlohnberechnungen.


    Kostenrechnugen sind nicht schwer, wenn man verstanden hat wie es geht und weiß das es da oft mehrere Wege gibt.


    Die Theorie darf man aber auch nicht vergessen

    :ada::BQ::HQ::IM:12/2019 Industriemeister Elektrotechnik (AIT (T2) )

  • Da solltest du denn Stoff in den 2 Fächern von Anfang an nochmals gründlich durcharbeiten. ggf den Prüfungstermin ganz nach hinten verschieben.

    Die Videos sollten dir als Erklärung teilweise helfen können.


    "Mir fällt schwer jetzt aus meinen Ordnern und Büchern alles zu filtern, was wichtig ist. Selbst wenn ich das alles lese, habe ich trotzdem die Aufgaben ja nicht verstanden bzw verstehe, was die wollen"


    Da wirst du aber kaum eine andere Wahl haben ansonsten hast du ein Problem evtl fehlt es dir an Grundlagenwissen worauf der neue Stoff (den du nicht verstehst) aufbaut. ggf nimm dir Nachhilfe.

  • Also der Großteil wird das glaube ich nicht schaffen, nach einem Arbeitstag sich jeden Tag 1,5 bis 3 h hinzusetzen. Unsere Dozenten sagen das man sich neben dem Unterricht etwa 5 h nehmen sollte zum lernen, das ist der grobe Richtwert.

    Warum ist das nicht zu schaffen? Bei einer nebenberuflichen Weiterbildung liegt es in der Natur der Sache das man sich in seiner Freizeit (nach der Arbeit) hinsetzt u. lernt. 1.5 Std- 5x die Woche ist u. sollte kein Problem sein ( trotz Familie) es sei denn man hat andere Prioritäten in der Freizeit dann allerdings sollte man sich fragen ob so eine Weiterbildung für einen selbst dann Sinn macht.


    siehe u.a hier---> Lernaufwand

  • Moin,


    also ich habe die BQ jetzt durch...meine Angstfächer waren irgendwie IKP und ZIB...ich habe 3 Fächer geschafft und bin bei NTG und BWL durchgefallen..die Fächer konnte ich aber in der mündlichen Ergänzungsprüfung ausgleichen....


    Nun zu mir...ich bin 40 Jahre alt, war ewig nicht mehr in der Schule und mir fällt die Weiterbildung verdammt schwer :(

    dieses nach der Arbeit lernen,lässt sich leicht sagen..viele haben Kinder daheim,einen langen Anfahrtsweg zur Arbeit und einen stressigen Job zudem...ich ziehe vor jedem meinen Hut ,der das so packt und bewältigt...


    ich bin so ein Bolemielerner :(

    aber...

    mir fehlt einfach die Zeit..deshalb bin ich jetzt auch auf eine 80% Stelle runter...das hätte ich schon viel früher machen sollen..das entspannt die situation wenigstens etwas...

    Aber jetzt stehe ich auch vor dem Problem,des richtigen Lernens....mittlerweile habe ich vor dem Fachgespräch bzw der Situationsaufgabe mehr Schiss als vor der schriftlichen HQ Prüfung


    Gruß

    Thomas

  • Die Voraussetzungen (Familie,Kinder,Zeit,stressiger Job,Anfahrweg usw) kommen doch zumeist nicht über Nacht dh man sollte VORHER wissen/abschätzen ob eine nebenberufliche Weiterbildung in der jew. Situation sinnvoll ist dh vorher schauen u. informieren, wie man das ganze organisatorisch planen kann und ob das alles zeitlich zu managen ist, ohne sich ins Burn out zu katapultieren.

    Bulimilerner sind in Hameln (4 Mon. Vollzeitkurs) dann gut aufgehoben.Für manche dann eine sinnvolle Alternative wenn die privaten Rahmenbedingungen für eine nebenberufl.Weiterb. nicht passen.


    ja, so ein Fachgespräch ist unberechenbar das hat mit viel Wohlwollen der Prüfer zutun aber in der Regel laufen die meisten Prüfungen fair ab.


    Thema Lernen , siehe oben.

  • Das packt ihr schon!

    Ein kleiner Ausflug wie es bei mir in den 2 Jahren lief...

    Hatte vor 2 Jahren mit 38 den IM begonnen...

    Anfangs dachte ich mir: OMG wie soll ich das alles nur in meinen Kopf bekommen.


    Meine Strategie war es, immer am Unterricht teilzunehmen, die Skripte X mal durchzulesen, Youtube bis zum erbre.... und früh mit alten Prüfungen zu üben, um auch das IHK-Deutsch zu erlernen.


    Der Knackpunkt war, wie bei den meisten NTG.

    Beim ersten Versuch 36 pkt und im mündlichen durchgefallen. Zweiter Versuch NTG, 47 pkt mündlich bestanden. Für diejenigen die mündlich vor sich haben, gut vorbereiten dann wird das schon. Die Prüfer sind sehr wohlwollend und möchten das ihr besteht.


    Zum HQ Fachgespräch ging es mir persönlich am schlechtesten, Schlaflose Nächte, Angst und Übelkeit, es wahr furchtbar. Aber ich kann euch versichern, wenn ihr übt (meine Frau und Kinder mussten her halten) dann wird das schon. Jeder Prüfer weiß das ihr nervös seid und merkt aber auch ob ihr die 2 Jahre etwas getan habt.


    Also wie gesagt, am Ball bleiben, fleißig sein und sich auch eine Auszeit gönnen wenn der Kopf streikt, dann soll dem Ziel nichts im Wege stehen und ihr dürft euch auch bald INDUSTRIEMEISTER nennen.


    Vielen Dank an alle, dass forum hat mir als stillen Leser immer viel Mut gemacht.

  • Das ist richtig, allerdings hat man manchmal auch nicht die Wahl.


    .. Bzw ich wollte es einfach nicht akzeptieren oder mir "einreden" das es vor ein paar jahren sicherlich einfacher gewesen wäre.


    Dazu kommt noch, daß man einfach keine Ahnung hat, was einen erwartet. Ich hab zwar Abi, aber trotzdem ist man (wie du ja sicherlich selber weißt) von der Vielfalt und der Anzahl (nichtmal unbedingt von der Schwierigkeit) erschlagen.


    Vollzeitkurs kam für mich nicht in Frage, da in meiner Gegend keiner angeboten wurde und für die Zeit wegziehen kam nicht in Frage (Haus, kleines Kind, Freundin ist auch arbeiten..)

    Teilzeitkurse wurden auch alle abgesagt wegen mangelnder Teilnehmer.


    Letztendlich blieb dann nur Fernlehre übrig. Also alles nur per Studienhefte.
    .. Ohne weitere Hilfe von "außen", neben Arbeit usw.


    Bin mit BQ fertig (Nov 20). Da ich es nur per Fernlehre (also Lernheften) und ohne Unterricht kenne, kann ich das Argument "wir hatten wegen corona kein Unterricht und keine Zeit" nicht nachvollziehen.. Im Gegenteil, gerade da hat man doch viel mehr Zeit zum lernen.


    Was mir sehr geholfen hat: ein Raum nur für mich zum lernen,
    wenn ich dort bin weiß ich, ich kann abschalten und das ist "meine Zeit". Lernen nebenbei im Wohnzimmer, wie es der Te versucht hat, funktioniert Nicht. Da reicht ja schon ein Türklingeln oder jemand läuft durch den Raum und zack... Du bist mit den Gedanken nicht mehr bei der Sache.

  • Nachhilfe-Nachhilfe-Nachhilfe-Nachhilfe-Nachhilfe lieber früher als später


    es ist bemerkenswert, wie viele Leute sich neuerdings zur Nachhilfe anbieten. Es ist quasi eine Armada von selbst ernannten Fachleuten, die den Markt mit Dumping-Preisen überziehen. Dabei behauptet jeder von sich, er wäre der Idealste und beste Nachhilfelehrer den man kriegen kann. „Ich arbeite als Dozent“ oder „bin im Prüfungsausschuss“, sind oft die Argumente der „Experten“ die überzeugen wollen. Aber sonst über einen Nachweis ihrer Erfahrung: Fehlanzeige, Schweigen im Walde! Das schafft kein Vertrauen!


    Gleichwohl sind auch einige Anbieter dabei, die auf ihre YouTube Videos als Qualifikationsnachweis verweisen. Das ist schon mal ein Anfang, aber reicht es aus stumpf Prüfungen vorzurechnen, sich zu 100 % an den Lösungsvorgaben zu orientieren und nur vorzutragen, was ohnehin schon bekannt ist? Besser wäre es doch, wenn die Aufgaben so besprochen werden, dass die Hintergründe und das Lösungswerkzeug, das zu verwenden ist, klar herausgestellt wird und somit eine echte Anleitung zum Selbstständigen lösen der Aufgaben gegeben wird. Das nennt man Pädagogik! Und spätestens da trennt sich die Spreu vom Weizen. Der gute Wille zum Unterrichten reicht nicht aus um auch guten Unterricht zu machen. Da bedarf es in der Tat schon eine Menge an fachlicher Qualifikation, viel Erfahrung und vor allen Dingen Empathie.


    Lernen ist Vertrauenssache und nicht jeder Lehrer passt zu jedem Schüler-die Chemie muss stimmen.


    Aber wie findet man nun denjenigen, der am besten zu einem passt? Verschiedene Lehrer einfach auszuprobieren um zu sehen, ob es mit Ihnen klappt, ist kosten-und zeitintensiv- keine echte Lösung! Kostenfreie Schnupperstunden können helfen, aber wer bietet die schon an? Empfehlungen von Kollegen wären gut, weil sie über ihre Erfahrungen berichten können! Und dann kommen auch noch die Kosten dazu, „warum soll ich mehr ausgeben als ich muss“? „Soll ich Life-Nachhilfe oder lieber Videos zum Lernen verwenden“, oder eine Kombination aus beidem? Alles hässliche Fragen, die zur Belastung beim Lernen noch obendrauf kommen- nicht gut!


    Sich in einschlägigen Foren umzuschauen, YouTube Angebote zu studieren, im Internet zu recherchieren um zu sehen; was es so gibt, ist doch erst mal ein Weg der nichts kostet und Informationen liefert. Vielleicht findet man bei der Recherche jemanden, der bereit ist, sich nicht nur auf den zu erwartenden Auftrag zu freuen, sondern in einem kostenfreien Vorgespräch zu klären mit welchen Möglichkeiten geholfen werden kann.


    Ziel ist eine individuelle Lernstrategie zu entwickeln- ganz wichtig! Das wäre ein Ansatz!


    Jeder muss für sich seine eigene Strategie entwickeln.

    wer mit beiden Beinen auf dem Boden steht,

    kommt keinen Schritt weiter

  • Ohje, ich bin tatsächlich sehr erschlagen.

    Ich danke euch vielmals für die Anteilnahme.

    Ich denke, ich werde mich ins Schlafzimmer, oder nach Feierabend in mein Büro verschanzen, und dort lernen.

    Halt nur raus finden, was ich genau lernen müsste.

    Denn alles lernen, wird nicht funktionieren. Bwl würde ich gerne komplett verstehen. Ntg denke ich, brauche ich nicht - bis jetzt zumindest, da würde es auch langen, die lösung abzuarbeiten.


    Sehe ich das richtig für die HQ, das ich 3 Prüfungen schriftlich habe? Meine Fachprüfung in dem Fall Logistik, eine Prüfung in Kostenwesen und eine Prüfung in QM? In dann später irgendwann das Fachgespräch, was sich hauptsächlich auf Personal und Führung bezieht?


    Grüße

  • Zitat

    ntg denke ich, brauche ich nicht - bis jetzt zumindest, da würde es auch langen, die lösung abzuarbeiten.

    Schlechte Idee. Da es in NTG auch tlw. verschiedene Lösungen gibt (manchmal sogar schneller und einfacher als bei der IHK) und die Lösungen der IHK oft sehr "kompakt" sind.


    Lieber versuchen selbst auf die Lösung zu kommen und das Ergebnis vergleichen.


    Zitat

    Sehe ich das richtig für die HQ, das ich 3 Prüfungen schriftlich habe

    Du hast 2 schriftliche Prüfungen (Handlungspezifische und Logistikprozesse) Diese haben jeweils Unterpunkte die enthalten sein können.

    (Vermutlich mit verschiedenen Anteilen)

    QM ist dann am 2.Tag im zweiten Teil


    Vergleiche:

    https://www.gesetze-im-internet.de/logmstrv/__5.html


    Ich vermute du bist Logistikmeister


    Das Fachgespräch ist dann Bereich 3 und extra

    :ada::BQ::HQ::IM:12/2019 Industriemeister Elektrotechnik (AIT (T2) )

  • Okay, ich danke euch vielmals .

    Damit kann ich mich hoffentlich strukturieren, und anfangen zu lernen, ohne vergessen zu haben, was oben im Text steht, wenn ich unten angekommen bin ^^

  • Ich bin 46 Jahre, und habe so gelernt ......

    Jeden Tag ( bis auf wenige Ausnahmen) nach der Arbeit 1 - 3 Stunden gelernt.

    Meine Frau und meine Schwiegermutter wurden mit einbezogen und waren eine große Hilfe ! Danke nochmal :)


    - Montag: alte Prüfungen bzw Rechenaufgaben

    - Dienstag: Theorie erst gelernt, immer mal ein anderes Fach, dann wurde ich abgehört von einer der Beiden

    - Mittwoch: alte Prüfungen bzw Rechenaufgaben

    - Donnerstag: Theorie erst gelernt, dann wurde ich abgehört von einer der Beiden

    - Freitag: Schule von 15 - 20 Uhr

    - Sonnabend: Schule von 7 - 14 Uhr

    - Sonntag: Aufarbeiten der 2 Schultage, Unterrichtsstoff zusammenfassen und extra notiert ( das Wichtigste, man muß dann später weniger lernen und es übersichtlicher. Das heißt: von z.B. 6 Seiten Unterricht bleiben noch 2 Seiten über ;) )


    Habe das konsequent Woche für Woche durchgezogen.

    Duch ständiges Wiederholen bleibt viel hängen. Man fühlt sich immer sicherer.

    Hatte in BQ und HQ damit Erfolg.

    :ada: :BQ::HQ::IM:
    09/2018 -- 07/2019 -- 11/2020 -- 01/2021

  • Vorbildlich , so sollte es sein um den Stoff zu verinnerlichen!!!

    Das deckt sich mit meinen bescheidenen Ausführungen oben.

    Intensiv,Umfangreich (angepasst) dazu regelmässig, strukturiert lernen u. regelmässig mit Wiederholung.



    siehe hier --->Auszug "dementspreched lernen die einen schon während dem Unterricht u. die andern lernen dort nicht viel, dh Vor u. Nachbereitung des Unterrichtstoffes.

    Prinzipiell sollte man sich mit dem (kompletten ) Stoff (in jedem Fach) von Anfang an umfangreich u. intensiv auseinanderzusetzen, mMn schonmal eine Grundlage dh nicht nur "passiv" lesen sondern durch---> Fragestellungen u. reproduzieren des Stoffes mit Hilfe von selbst geschriebenen !!! Zusammenfassungen u.o Karteikarten sich selbst abfragen (lassen) .


    In NTG viele Rechenaufgaben rechnen u. jeweils die Parameter der jew. Aufgabe ändern um Zusammenhänge/Unterschiede zu erkennen usw.


    u das Wichtgste ist---> Wiederholung,Wiederholung, Wiederholung, denn was nicht an Lernstoff gebraucht (reproduziert ) wird, wird schnell vergessen"

  • Und, auch wenn es viele belächeln, ich habe ab 12 Wochen vor jeder Prüfung (BQ, HQ) keinen Alkohol mehr getrunken. Kein Bier , nix ....

    Das war hart 8o vor allem am Wochenende bzw bei Feiern. War mir aber egal, ich hatte ein Ziel vor Augen.

    Ich habe schon bei der BQ mitbekommen , das man nach ca 3 Wochen ohne Alkohol extrem fit wird.

    Auch im Kopf.

    Man kann sich viel mehr merken.

    Das wird bei jedem anderst sein, aber ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste .

    Der Erfolg gibt mir Recht

    :ada: :BQ::HQ::IM:
    09/2018 -- 07/2019 -- 11/2020 -- 01/2021

  • Ich habe mir noch für die BQ eine App runtergeladen (Quiz Academy) und damit arbeite ich jeden Tag eine Stunde ( halbe Stunde davon in der Mittagspause) und finde sie für das Wissen zu vertiefen echt gut.

    :BQ: 07/21 :ada: 02/22 :IM: 06/22

  • Hey,


    Da fängt das schon super an..

    Wollte heute mit Kostenwesen starten, habe ein 100 Seiten plus Skript.. Doch ohne das Gerede vom Dozenten, hat man garkein zusammenhang..

    Jetzt stehe ich da, und hab keine Ahnung..

  • Hast du denn alle Teile der App gekauft?

    Macht es Sinn ist sie hilfreich was denkst du?

    Lg

    Ja habe mir alle Teile geholt und finde es schon hilfreich. Man hat echt viel Möglichkeiten, derzeit arbeite ich mit dem Lern Plan, das sind Multiple Choice Fragen, aber zum vertiefen recht gut. Es gibt dann noch die Klausur Funktion, die habe ich noch nicht ausprobiert.


    Heute z.B. ist so ein Tag wo ich vor dem Buch sitze und nicht viel aufnehmen kann, habe zumindest ein paar NTG Aufgaben gelöst, die wir als Hausaufgabe hatten. Nun arbeite ich doch noch mit der App, besser als gar nicht zu lernen.

    :BQ: 07/21 :ada: 02/22 :IM: 06/22

  • Moin, ich hab für die BQ BWL mit Lernkarten und alten Prüfungen gelernt. Hier und da Freunde gefragt die sich in dem Thema auskannten. Zu NTG.... in der ersten Prüfung völlig unterschätzt. Beim 1. Wiederholungsversuch auch versagt plus in der mündlichen viel zu nervös gewesen. Ich hatte immer nur mit Prüfungen gelernt, was mir demnach nicht viel gebracht hat, da ich teils die Grundlagen der Aufgaben nicht verstanden hatte. Vor dem letzten Versuch hab ich mir dann Nachhilfe genommen und der Dozent war die Härte. Hat mich richtig gefordert, was im Nachhinein richtig gut war. Fazit... 70/100 im letzten Versuch. BQ hab ich jetzt bestanden und im Mai 2021 steht die HQ an. Was die angeht fange ich jetzt auch erst an. Die Motivation ist da, allerdings das "Wie fange ich am besten an" fehlt noch. Werde eure Tipps mal ausprobieren.
    Gutes gelingen euch allen :)